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Herzlich willkommen in unserer Kirche! Eingang der Kirche St. Severini zu Kirchwerder (gebaut um 1200)
Kirchwerder
ist die größte Gemeinde Alt-Hamburgs (flächenmäßig
(Hier eine
Variante des Vierländer Wappens, Hier geht's zur Legende von einer Glocke (auf Plattdeutsch) Hier geht's zur Legende vom Glockenturm (ok op platt) Die Vierländer Kirchen entstanden bereits im Mittelalter. Es waren kleine Saalkirchen aus Feldstein, St. Severini aber von Anfang an recht groß gebaut. Die Kirchtürme wurden als Holzkonstruktionen abgerückt von der Kirche errichtet. Die St. Severini-Kirche zu Kirchwerder kann frühestens im Jahr 1168 gebaut worden sein. 1212 hat sie auf jeden Fall schon bestanden. Zisterziensermönche aus Scharnebeck bei Lüneburg hatten hier die Steuern eingenommen (den Zehnten) im Grenzgebiet zu den heidnischen Wenden. Die sehr geräumige Kirche (über 1000 Plätze) hat seitdem vielerlei Veränderungen erfahren. Reste der mittelalterlichen Feldsteinmauern sind an der Nordwand erhalten. Ein für den Baustil der Zisterzienser typisches Spitzbogenportal ist im Brauthaus erkennbar. Die Zunahme der Einwohnerzahl seit dem Mittelalter läßt sich u.a. daran ablesen, daß 1674 eine Empore an der Nordseite angebaut werden mußte - jetzt restauriert und im Urzustand zu bewundern. Das heutige Erscheinungsbild erhielt der Kirchenbau 1785/91. Im Süden erstellte man den Anbau, ein Seitenschiff mit Empore und das Brauthaus wurde aufgestockt. Durch den Einbau einer hölzernen Tonnendecke statt der Flachdecke konnte Platz für die beiderseits des Altars angelegten Doppelemporen geschaffen werden. Die alte Empore wurde erweitert, der Anbau ebenfalls mit Emporen ausgestattet, eine zusätzliche Empore im Westen angelegt und die Orgel vom Altarplatz nun dorthin verlegt. Das Gestühl wurde weitgehend erneuert. Somit war eine wesentliche Kapazitätserweiterung und erhöhte Repräsentativität erreicht worden. |